Britta und Ralph beim “Vielposten-OL” in Tallin/Estland

312 Posten bei der Tallinn-O-Week angelaufen

Tallinn-O-Week 2014- 100-Posten-OL

Bericht von Ralph Meißner

Wer die internationale OL-Szene regelmäßig verfolgt, weiß längst, dass sich die seit einigen Jahren etablierte Tallinn-O-Week zu einer Top-Veranstaltung entwickelt hat. So trafen sich im Juni 600 Läufer aus 22 Nationen (darunter nur 5 Deutsche), um bei dem an Abwechslung kaum zu überbietenden 6-Tage-Ereignis den puren OL-Genuss zu erleben. Dabei haben Britta in der D 21 (u.a. mit 2 World Rankings) und Ralph in der H 60 bemerkenswerte 180 bzw. 132 Posten angelaufen.

Der erste Wettkampf war ein Sprint in einem weitläufigen Freilichtmuseum, wo wir zwischen historischen Gebäuden, die verstreut in einem Waldgelände lagen, die Idealroute anstrebten. Es galt in dieser herrlichen Kulisse vor allem die kleinen Öffnungen in den Steinmauern bei der Routewahl zu berücksichtigen, ehe man das Zielgelände an einer Windmühle erreichte. Am zweiten Tag ging es am Rande von Tallinn neben der Universität auf eine Mitteldistanz, die mit einer Besonderheit aufwartete. Der Schlussteil führte uns in ein Labyrinth mit der Größe eines halben Fußballfeldes, was im Idealfall noch einmal rund 3 Minuten Zeit in Anspruch nahm. Tag 3 führte uns ins Zentrum von Tallinn, wo eine Mitteldistanz quasi im Sprinttempo zu bewältigen war. Leider führten uns die Routen nicht – wie in den letzten Jahren üblich – in die historische Altstadt, sondern in anschließende neuere Stadtteile. Dass die Esten die Altstadt „schonten“, lag daran, dass 2016 die WMOC und 2017 die WM in Tallinn veranstaltet werden, natürlich mit dem Weltkulturerbe „Altstadt“ als Sprintgelände. So kamen wir nach einem flotten Rennen durch eine Fußgänger-unterführung mit langen Treppen auf dem Freiheitsplatz ins Ziel.

Die Etappen  4 bis 6 fanden etwa 30 Km außerhalb der Hauptstadt in Kiefernwäldern an der Ostseeküste statt. Kennzeichnend waren die vielen dünenartigen Senken und Kuppen, garniert mit oft schwer erkennbaren tiefen Löchern (die Posten standen in den Löchern), des Weiteren umgeben von einem Grüngürtel dichter Vegetation, in dem kleine Sumpfgebiete eingebettet waren. Hier konnte keine Langeweile aufkommen, insbesondere an den beiden letzten Finaltagen (mit separater Wertung) beiderseits des Wasserfalls bei Keila-Joa an einem kleinen Fluss, der hier in das Meer mündet. Höhepunkt war zweifellos der Schlusstag mit dem 100-Posten-OL. Das bedeutete, dass die Herren Elite tatsächlich 100 Posten in vorgegebener Reihenfolge anlaufen musste. Bei mir reduzierte sich das zwar auf immer noch stattliche 40 Posten in der H 60, aber Britta sah sich mit 70 Posten konfrontiert. So erklärt sich auch unsere in der Überschrift genannte Gesamtzahl der Posten. Der Herausforderung noch nicht genug, bestand der Mittelteil nur aus einer Höhenlinienkarte im veränderten Maßstab 1:5000, ehe die Wettkämpfer wieder auf die vollständige Karte wechseln konnten. Im Ziel löste sich dann beim Auslesen die spannende Frage auf, ob man einen Posten vergessen oder in der Reihenfolge vertauscht hat und damit alle Konzentration und Laufleistung vergebens waren. Britta und ich bekamen auf unserem Splitzeitenausdruck, der dem Kassenbon eines Supermarktes nach einem Großeinkauf glich, die Bestätigung, dass wir alles richtig gemacht hatten, womit sich Britta sogar noch auf einen guten 10.Platz in der Finalwertung verbesserte.

 

Bayerische Sprint, “Rumpfteam” holt 6x Edelmetall / 3 Siege im BC am Folgetag

Schongau / Coburg. Bei den Bayerischen Sprintmeisteschaften waren wir trotz eines stark reduziertem Team sehr erfolgreich. Mit den Goldmedaillen von Sebastian Vetter in der H18 und Ralph Meißner in der H55, den Silbermedaillen von Dieter Oechler in der H65 und Vizens Bohl in der H12 sowie den Bronzemedaillen von Till Holland H14 und Britta Meißner in der Damen Elite konnten wir mit 6 von 9 Startern aufs Podest steigen. Herzlichen Glückwunsch.

Am Tag darauf holt sich die Fam. Meißner im Doppelsieg jeweils 100 Punkte im BC. und noch ein weiterer Sieg im BC geht an Sebastian Vetter.

Wünsche euch allen einen schönen Urlaub und gutes Training für die 2. Saisonhälfte

OL-Ausdauertraining für den HSC 2000 Coburg

OL als Interessantes Ausdauertraining für jeden Sport

Ausdauertraining kann langweilig sein, nicht wenn man  versucht vorgegebene Orientierungspunkte nach einer vorgegebenen Reihenfolge anhand einer “OL-Karte” anzulaufen. Dies machte sich am letzten Wochenende auch der Kader des HSC zu nutze und schloss die erste Trainingswoche mit einer für Handballer extremen Ausdauereinheit ab. Wer mehr über das Training und dem HSC 2000 Coburg lesen möchte, gerne hier!HSC 2000 OL Training Ausdauer20140628_111622

 

Stadtmeisterschaft Orientierungslauf 2014

Das Ortsgebiet von Scheuerfeld war für die Coburger Orientierungsläufer das “Stadion”, in dem die Coburger Stadtmeisterschaften im Orientierungslauf stattfanden. Auf den von Angelika Weid gelegten Bahnen, die auch für die Gesamtorganisation verantwortlich war, gingen fast 50 Läuferinnen und Läufer bei idealem Laufwetter in der Nähe des Nägleinsteiches an den Start. Die Schwierigkeit im urbanen Gelände besteht darin, bei höchsten Lauftempo Karte zu lesen und Routenentscheidungen zu treffen. Lest mal Zeitung beim Joggen, macht keiner!

Die Entscheidung über der 5,5 Laufkilometer langen Strecke bei den Herren 19+ endete mit einer “kleinen” Überraschung, denn nicht der favorisierte Nachwuchsläufer Wolfram Pohl hatte die Nase vorne, sondern  Alexander Tippelt aus Ketschendorf gewann mit 8 sec. Vorsprung. Auf der gleichen Bahn lief auch die Altersklasse Herren -18, hier holte sich Sebastian Vetter den Titel. Mit seiner Zeit überraschte er den Trainer, denn er war nochmal 28 sec. schneller als der Sieger der Herren 19-, Glückwunsch!

Sebastian BRL Bad Kreuznach

Die weiteren Stadtmeister bei den Damen bis 12: Klara Holzhaus, bis 14: Melissa Heinze, bis 18: Zoe Reuß, 35+: Ulrike Neidiger-Pohl, 45+: Susanne Vetter, 55+: Irma Schwarzkopf und 65+: Brunhilde Rödel.

Die Stadtmeister bei den Herren wurden: Herren bis 12: Anton Tatzelt, bis 14: Till Holland, 35+: Uwe Boßecker, 45+: Jürgen Schubert, 55+: Helmut Höfer und 65+: Günter Rödel. Die einzig nicht besetzte Altersklasse der Meisterschaft war die Damen 19+.

 

 

Stadtmeisterschaft 2014

 

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